Trier, der 16. Oktober 1941: Ein Tag, der unsere Stadt für immer veränderte. Was unter dem Deckmantel der „Aussiedlung” begann, war der Anfang eines Weges ohne Wiederkehr für hunderte unserer Mitbürger. Das Projekt „Mitten unter uns” holt diese Geschichte aus den Archiven zurück auf die Straßen, auf denen sie sich einst abspielte. In einer szenischen Stadtführung begegnen Sie den Menschen hinter den Namen – den Familien, die ihr Zuhause und zum größten Teil ihr Leben verloren haben.
An Originalschauplätzen wie dem Hauptmarkt oder der Rindertanzstraße verschmelzen Vergangenheit und Gegenwart, wenn Einzelschicksale durch lebendige Darstellungen greifbar werden.
Begleiten Sie uns auf diesem Weg des Gedenkens, der die Spuren jüdischen Lebens würdigt und den deportierten Menschen ein Gesicht gibt. Es ist eine Einladung, hinzusehen und zu verstehen, dass Geschichte nicht irgendwo stattfand, sondern genau hier – mitten unter uns.
Gemeinsam setzen wir ein Zeichen gegen das Vergessen.
Guides: Anna Weinand, Benjamin Kelm
Regie: Melanie Snijder-Telle
Startpunkt: Kirche St. Antonius, Antoniusstr. 1
Aufführungen: 06.03. (B) | 12.03. (A) | 13.03. (B) | 20.03. (B) | 24.03. (A) | 26.03.2026 (A) jeweils 18.30 Uhr
A: mit Anna | B: mit Benjamin
Tickets: 15,00 € (ermäßigt 12,00 €), bestellbar per Mail info@telleme.de
